Die Richtige Blog Nische Finden – Blog Tipps

Blog Nische finden

Ihr Lieben, viele fragen sich vermutlich schon seit geraumer Zeit, warum ich denn aufeinmal keine Outfits mehr blogge, sondern mich mehr und mehr auf DIY Themen spezialisiert habe. Noch vor einem Monat hätte ich Madmoisell als „Mode und DIY Blog“ beschrieben, jetzt spreche ich nur noch von DIY Blog.

Warum der Wandel? Das hat mehrere Gründe: Als ich mit dem Bloggen vor über drei Jahren angefangen habe, war das Ganze eigentlich eher ein Hobby, ich habe nach Lust und Laune querbeet über das gebloggt, auf das ich gerade Lust hatte: Mal über Mode, Beauty, Lifestyle und Reisen. Wisst ihr was (pssst… niemandem weitersagen, ist mir unglaublich peinlich!): Ich habe sogar schonmal einen Artikel zum Thema „Architektur in Japan“ veröffentlicht. WTF??! Ja, ich bin genauso sprachlos wie ihr. Zu meiner Verteidigung muss ich anmerken: Bloggen war damals wirklich nur ein Hobby für mich und ich fand Japanische Architektur einfach sehr spannend. Themen wie Nischenblogs, Marketing und SEO haben mich früher nicht die Bohne interessiert.

Heute ist das anders: Es gibt so viele Blogs da draußen (ja, ich bin mir dessen bewusst, dass auch mein Blog nur einer von vielen ist 😀 ) und zu wenige Leser. Das ist einfach ein Fakt. In Madmoisell stecke ich mein gesamtes Herzblut und Freizeit und deshalb ist es umso enttäuschender zu sehen, dass die eigenen Blogstatistiken stagnieren. Denn alles, was später zählt, sind die harten Zahlen: Blogbesucher, Seitenaufrufe und Followerzahlen. Um es kurz zu fassen: Vor einigen Monaten habe ich einfach bemerkt, dass ich für zu viel investierte Blog-Zeit einfach zu wenig Output sehe (die BWL Studentin spricht :D) und mich gründlich gefragt, an was das liegen könnte.

5 Fehler meines alten Blog-Konzepts

  1. Ich hatte keine klar definierte Zielgruppe und keine ideale Blogleserin vor Augen.
  2. Mein Blog hatte keine klar definierte Nische, ich habe über alles gebloggt, was mir Spaß gemacht hat.
  3. Ich habe zu wenig mit meinen Lesern kommuniziert.
  4. Das Branding meines Blogs hat vollständig gefehlt (Logo, Farbkonzept…)
  5. Meine Artikel waren nicht hilfreich genug.

Wow. So viele Fehler. Ich sehe es positiv: Aus Fehlern lernt man und ich bin froh, die „tödlichsten“ Fehler endlich entlarvt zu haben.

Blog Nische findenDIY Blog Berlin

Die richtige Nische finden

Mein Dilemma: Ich finde einfach so viele Dinge wahnsinnig interessant und könnte den gesamten Tag mit Bloggen zu den verschiedensten Themen verbringen. Um mein Problem zu lösen (ich war richtig deprimiert, denn ich wusste, dass ich etwas falsch mache, ich wusste nur nicht genau, was!) habe ich in den letzten Wochen viele erfolgreiche (DIY) Blogger aus den USA verfolgt, deren Konzepte analysiert und mir nächtelang Businessblogs durchgelesen (an dieser Stelle kann ich übrigens The Nectar Collective sehr empfehlen!). Danach ist mir klar geworden: Wenn man heute noch (so spät! :D) einen Blog starten möchte, dann kann man nicht mal über Beauty, dann wieder über Lifestyle, Fashion und DIY bloggen. Man muss seine eigene Nische finden und in dieser Nische Experte werden.

Ich habe mich also gefragt: Was kann ich am besten (= DIY und Dinge selber machen), was macht mir am meisten Spaß und in welcher Nische gibt es noch Platz für einen weiteren Blog.

Wie aus meinem Modeblog ein DIY Blog wurde

So, und dann bin ich an dem Punkt angekommen, an dem ich mich zwischen „Modeblog“ und „DIY Blog“ entscheiden musste. Die Entscheidung ist mir ehrlich gesagt gar nicht schwer gefallen, denn schon davor habe ich bei neuen DIY Projekten einfach dieses „“Kribbeln“ und puren Spaß empfunden. Außerdem, ganz pragmatisch betrachtet: Modeblogs gibt es wie Sand am Meer und ich hatte auch irgendwie keine Lust mehr auf den ganzen Modezirkus und Mails wie „Hey Caroline, hast du Lust, zu unserem Store Opening zu kommen?!“ Das soll an dieser Stelle übrigens nicht heißen, dass ich Modeblogs verachte, im Gegenteil, ich liebe Modeblogs! Doch für mich ist ein reiner Modeblog ab einem bestimmten Punkt einfach nicht mehr in Frage gekommen.

Zurück zu meinem Dilemma, dass mir so viele Blog-Themen Spaß machen: Mode und besonders die Outfit Shootings mag ich einfach total gerne und möchte auch nicht darauf verzichten, doch wie kann ich das mit DIY verknüpfen? Richtig, in dem ich einfach mehr Kleider selber mache und sie euch dann später auf dem Blog zeige! Das habe ich früher eigentlich immer gemacht, wenn ein Teil nicht meinen Wünschen entsprochen hat oder einfach zu teuer war (mein aller-erster Blog war übrigens tatsächlich ein Blog übers Nähen! 🙂 ). Außerdem liebe ich dieses Gefühl, mit einem Unikat herumzulaufen und ein bisschen aufzufallen.

Blog Tipps

3 Gründe, warum Blogs erfolgreich werden

Auch wenn ich aus der Leserperspektive auf andere Blogs schaue, auf manchen länger verweile (und schließlich sogar regelmäßige Leserin werde) und andere Blogs gleich wieder weg klicke, fällt mir auf, dass dieses „Gefällt mir“, „Gefällt mir nicht“ 3 einfachen Grundprinzipien folgt:

  1. Hilfreiche, überzeugende und einzigartige Blog-Inhalte (WOW Effekt)
  2. Blog-Nische! Ich lese sehr gerne Fashion, Business und DIY Blogs, aber dann möchte ich als Leser sofort wissen, um was es auf dem Blog eigentlich geht. Wenn ich beispielsweise Modeblogs besuche, dann tue ich das nur für neue Styling-Inspirationen, aber nicht für Lifestyle, Travel und Beauty Tipps.
  3. Regelmäßiges bloggen. Besuche ich einen Blog, dessen letzter Artikel vor 2 Wochen veröffentlicht wurde, dann werde ich diesen Blog in Zukunft wohl eher seltener besuchen.

Blog Nische

Was meint ihr dazu? Habt ihr euch Gedanken zum Thema Nischenfindung gemacht und wenn ja, findet ihr das wichtig? Ich bin total gespannt auf eure Antworten!

Love,

Caro2

PS: Wenn ihr Blogging Themen auch so interessant findet wie ich, dann schreibe ich gerne häufiger darüber! Ich habe mir in den letzten Wochen so viel Wissen angeeignet und weiß gar nicht, wohin damit. 🙂

37 Comments

  • Maja sagt:

    Liebe Caro,
    Mich (14) interessieren aber auch mehrere Themen wie z.B Mode,Beauty,Lifestyle Aber auch zu gleich Literatur und Musik.
    Hast du Tipps wie ich vielleicht eine Mischung hingekommen könnte ?

  • Julia sagt:

    Liebe Caro,
    Danke für diesen Beitrag!
    Ich versuche im Moment auch, meine persönliche Nische zu finden.
    Ich habe einen Backblog (Törtchenfieber), den ich vor 1 1/4 Jahren mit einer Freundin zusammen begonnen habe. Vor kurzem ist sie jetzt ausgestiegen, weil es ihr zeitlich zu stressig ist, und das ist natürlich gleichzeitig eine Chance aber auch eine Herausforderung für mich. Ich habe gemerkt, dass meine Interessen, über die ich bloggen möchte, weiter gehen als „nur“ Backen, nämlich auch Richtung Kochen und DIY. Ich kann es mir sehr gut vorstellen, DIY zum Thema Backen zu machen, das würde ja auch dazu passen. Was mich im Moment ein bisschen verwirrt, ist, dass meine meist geklickten Beiträge eher herzhafte, gekochte Beiträge sind, obwohl im Blognamen ja eindeutig steht, dass der Blog sich hauptsächlich ums Backen dreht… Das ist im Moment eine Sache, aus der ich noch nicht schlau geworden bin 😉
    Liebe Grüße und danke für die Tipps
    Julia

    • Caroline sagt:

      Hallo liebe Julia,

      vielen Dank für deinen Kommentar! 😉 Freut mich erstmal mega, dass ich dir mit meinem Blogpost weiterhelfen konnte.
      Du kannst so ziemlich über alles bloggen (backen, kochen…), so lange das Gesamtbild deines Blogs schön stimmig ist. Mein Artikel ist ja schon etwas älter, da habe ich das Nischen-Thema noch sehr ernst genommen. Jetzt, wo ich weiß, welche Stimmung ich mit Madmoisell verfolge (pink, süß, verspielt), blogge ich zB. auch über Rezepte.
      Ich würde einfach mal ausprobieren, über einen stimmige Mix aus Backen und Kochen zu bloggen. Dann kannst du immer noch schauen, ob du mehr über Herzhaftes bloggen möchtest. Ich richte mich bei meinen Themen auch stark nach den Klicks und schaue dann, was gut angekommen ist. 🙂

      Liebe Grüße
      Caro

  • Hey Caroline,

    vielen Dank für diesen Beitrag… der hat mich echt nachdenklich gemacht.
    Ich blogge nun schon seit 5 Jahren (OMG so lange schon!), habe mir aber nie so wirklich Gedanken gemacht was ich eigentlich will…
    Klar, mein Blog soll zu meinem gerade entstehenden Business passen (Interior Design), denn schließlich teilen diese beiden Dinge sich eine Webadresse.
    DIY liegt mir aber auch Herzen, genauso wie Design und Kunst, Interior (wie schon gesagt) und Architektur. In meinen Augen passt das eigentlich auch sehr gut zusammen…
    Aber vielleicht sollte ich mal eine Art Umfrage Starten, ob das alle anderen denn auch so sehen, denn auch ich merke in letzter Zeit, das meine Besucherzahlen und Kommentare stagnieren (ja im Sommerloch sogar stark zurück gehen)
    Und ja: das ist wirklich unbefriedigend..

    Danke schon mal.. ich les gleich weiter 🙂

    Viele liebe Grüße

    Franzy

    • Caroline sagt:

      Liebe Franzy,

      vielen, vielen Dank für deinen Kommentar!
      Wow, 5 Jahre ist eine lange Zeit! Ich blogge eigentlich auch schon seit einigen Jahren und hab mir erst mit dem Relaunch von Madmoisell ernste Gedanken gemacht, was ich eigentlich mit dem Blog erreichen möchte… Was mir neben der Nische total geholfen hat, ist immer meinen idealen Leser vor Augen zu haben (Zielgruppe) und darauf meine Beiträge weiter zu optimieren, so dass immer ein großer Mehrwert für den Leser herausspringt.
      Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deinem Blog! 🙂

      Liebe Grüße
      Caro

  • Liebe Caro,
    mein Blog existiert gerade erst einen Monat. Ich habe davor nie gebloggt, wollte es aber immer. Jetzt tue ich es und es macht mir einen riesen Spaß. Es es ist so toll zu sehen, wenn etwas entsteht, das man komplett selbst erschaffen hat. Ich kann und will mich im Moment noch gar nicht so festlegen, was meine Nische ist. Doch letztlich, und das merke ich bereits jetzt, geht es immer mehr in die Papier/Papeterie Richtung inklusive dazugehöriger DIYs. Dennoch will ich mir Kategorien wie Gedankenkirmes und Flohmarktschätze nicht nehmen lassen. Auch das bin ich und zwar komplett. Ich finde es schwierig seinen Blog komplett nach Nische, Followern, Reichweite und Menge der Kooperationsanfragen zu richten. In erster Linie finde ich, sollte ein Blog einen selbst widerspiegeln. Denn das ist das, was uns Blogger ausmacht und weshalb unsere Leser wiederkommen: Unsere Authentizität. Und die ginge völlig verloren, wenn wir uns nach dem richten was Firmen (Kooperationspartner) wollen: Reichweite. 😉 Nichtsdestotrotz bin ich aber völlig bei dir, wir fotografieren, schreiben und sind kreativ für unsere Leser. Und wenn wir das einigermaßen gut machen, kommt der Rest von alleine.
    Ganz liebe Grüße
    Daniela

    • Caroline sagt:

      Liebe Daniela,

      nochmals Danke für deine Kommentare- ich freue mich immer wieder, wenn meine Artikel zum Nachdenken/Diskutieren anregen.
      Als ich damals den Artikel geschrieben habe, kam ich ehrlich gesagt gerade aus einer tiefen Sinn-Krise: Ich hatte ewig über Mode gebloggt und irgendwann war mir das zu doof und ich wusste selber nicht mehr, über was ich eigentlich bloggen möchte… Das war eine Zeit lang bei mir ein ganz verwirrender Mix aus allem möglichen und ich habe mich dabei einfach nicht wohl gefühlt.
      Ich hatte damals in keinster Weise die Intention verfolgt, ab jetzt „nur“ noch über DIY zu bloggen weil das lukrativer ist, du siehst ja, ich nehme hier auf meinem Blog kaum Werbung an weil ich damit gar kein Geld machen möchte…
      Du hast vollkommen recht, die Authentizität eines Blogs ist das A und O und dafür würde auch mich niemals in eine blöde Nische drängen lassen! Mein Blog befindet sich ja selber in keiner perfekten Nische- ich blogge bunt von DIY Mode über Möbel, Blog Tipps und Deko… Optimal wäre zB. ein DIY Blog nur über selbstgemachte Kosmetik oder Deko Ideen.
      Was ich eigentlich sagen möchte: Ich bin bei meinem Artikel eher von mir selber ausgegangen- denn mit der Entscheidung DIY (statt Mode) fühle ich mich tausendmal wohler). Aber wie gesagt, das ist die Entscheidung eines jeden Bloggers und das Wichtigste ist doch, dass man sich auf seinem Blog wohl fühlt und Spaß am Bloggen hat.

      Ich danke dir nochmal für den interessanten Gedankenanstoß und wünsch‘ dir einen schönen Tag! 🙂
      Caro

  • Evy sagt:

    Ich gehe mit alle Ideen mit – nur mit der Nische nicht 🙂 Ich finde es gruslig, dass wir uns, den Zahlen wegen, in eine Nische begeben müssen. Das Argument mit dem Überblick kann ich verstehen, aber wenn ich auf der Startseite ARtikel zu allen Themen des Blogs sehe und alle gut geschrieben sind, ist das toll. Wenn ein Blog nur ein Thema hat, finde ich das oftmals trocken. Bei Buchblogs z.B. nur Rezis zu posten lässt den Blogger für mich auf den ersten Blick eindimensional und unnahbar wirken – weil er sich in seiner Nische verkriecht. Deswegen finde ich es wichtig, mehrere Fascetten zu zeigen. Ich arbeite daran, aus meiner Nischer herauszukommen und nicht nur über Bücher zu bloggen. Ich schreibe gern und es wäre schade, wenn diese Themen verloren gingen, weil die vermeintliche Zielgruppe wichtiger ist.

    Wichtig finde ich den Punkt „hiflreiche Posts“ – dieser Gedanke hilft einem, auf den Punkt zu kommen. Zu wissen, was der springende PUnkt des Artikels ist und was er dem Leser bringt, ist sehr wichtig. Ich werde das nutzen 🙂

    • Caroline sagt:

      Liebe Evy,

      vielen Dank für deinen interessanten Kommentar! 🙂
      Klar, ich kann total verstehen was du meinst und wollte mit meinem Artikel überhaupt nicht sagen, dass man NUR noch in einer engen Nische bloggen soll. Ich hab da eher aus Erfahrung geschrieben, weil ich früher einfach über viel zu viel verschiedenes gebloggt habe (Mode, Beauty, DIY, Reisen) und so selber den Überblick und die Lust am Bloggen verloren habe.
      Auf keinen Fall würde ich nur wegen den Zahlen eine Nische wählen (da ist DIY sowieso nicht die richtige Nische 😀 )!
      Am Wichtigsten ist doch, dass man sich selber mit seinem Blog wohl fühlt und das ist bei mir eben seit Umstellung auf die DIY-Nische der Fall.
      Ich wünsch‘ dir ganz viel Erfolg mit deinem Blog und einen schönen Sonntag Abend! 😉
      LG
      Caro

  • Stefan sagt:

    Witzig 🙂

    Ich hatte eben erst diesen Freitag auch so einen „Aha“-Moment. Ich weiß was ich will und ungefähr wie ich dahin komme, ich wusste aber nicht genau für WEN ich das schreibe.

    Was mir aber unglaublich geholfen hat ist meine FB-Seite, die auf mein blog verweist. Durch die natürlichen „like’s“ die ich dort bekomme habe ich jetzt ein sehr gutes Bild von den Frauen bekommen, die sich für meine Inhalte interessieren.

    Ich werde deshalb jetzt auch meinen gesamten Auftritt überarbeiten um ihn für diese, meine Zielgruppe ansprechen zu gestalten. Es wird also ein komplett neues WP-Template geben, eine extrem einfache Navigation und vor allem einen roten Faden in Form von einem Konzept.

    Manchmal dauert es halt ein bisschen, das ist aber auch der Grund warum man damit auch nicht einfach aufhören darf 😉

    Schöner Gruß,
    Stefan

    • Caroline sagt:

      Hallo Stefan,

      vielen, vielen Dank für deinen Kommentar!
      Ja, mir ging es lange Zeit ähnlich wie dir; ich habe geschrieben ohne zu wissen für wen… Stimmt, die Facebook Analytics (oder auch die Google Analytics) haben mir bei meiner Zielgruppe auch total geholfen. Ich habe ja, kurz bevor ich den Blog-Nischen Artikel veröffentlicht habe, auch mein komplettes Layout verändert und so an meine jüngere Zielgruppe angepasst.
      Wünsche dir einen schönen Abend und ganz viel Erfolg mit deinem Blog! 🙂
      LG
      Caro

  • WanderWeib sagt:

    Toller Artikel! Jetzt bin ich aber neugierig, gibt es den Japan Artikel noch?

    Viele Grüße aus Tokio,
    Tessa

    • Caroline sagt:

      Liebe Tessa,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar! <3 Den Japan-Artikel hab ich leider gelöscht, aber ich veröffentliche bald einen Artikel zu Furoshiki (Geschenke verpacken auf Japanisch 😀 )... Bin aber immer noch so ein riesiger Japan-Fan und richtig neidisch auf dein Leben in Japan! 😉
      Liebe Grüße,
      Caro

  • Hallo Caroline,

    Nischenfindung = total wichtig. Hab es selbst falsch angefangen und mir für mein aktuelles Projekt ein viel zu großes Gebiet ausgesucht. Dadurch wird es nicht unmöglich. Aber man hat ein großes Gefäß, das gefüllt werden will. Im Endeffekt dauert’s dann länger, bis man zu was kommt. Oder man müsste sich noch mehr anstrengen. Aber das wäre keine gute Aussicht.

    Deshalb muss man gut überlegen, was man machen will, was zu einem passt, wo man stark ist. Aber eben vorher, sonst ärgert man sich bloß 😉

    Mein Kommentar ist Teil einer Challenge #ConterestCommentsChallenge

  • Kirsten Wick sagt:

    Liebe Caro, ich finde es ganz großartig was Du machst und weiß natürlich genau was Du meinst. Als ich angefangen habe, war es auch super schwer für mich, ist es immer noch. Ich wollte mit meinem 45 Jahren nicht einfach zu den 40+ Bloggern gehören, die sagen, was man tragen kann und was nicht und ständig auf meinem Alter herumhacken. Deshalb der Zusatz ‚Womangirl‘ in meinem Logo. Ich fühle mich nun mal so und das kann ich auch mit 80 sein. Nun leben wir in England, ich wollte das schon seit so vielen Jahren und erst langsam entwickelt sich mein Blog dahin, wo ich ihn haben will, mit englischem Stil usw. Es ist ein Prozess, vielleicht sogar schon zu spät, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall wünsche ich Dir ganz viel Glück, Du bist tolll. Liebe Grüße, Kirsten

    • Caroline sagt:

      Liebe Kirsten,
      vielen, vielen Dank für deinen Kommentar!
      Ja, du hast recht, seinen eigenen Stil zu entwickeln ist ein (langer) Prozess und nicht immer leicht. Ich finde aber gerade das so reizvoll an Blogs. Und wie du sagst- ganz wichtig ist, sich selbst treu zu bleiben! Aber ich finde, du machst das super, ich lese deinen Blog total gerne und gerade der englische Stil macht dich einzigartig!
      Liebe Grüße aus Berlin
      Caro 🙂

  • Hey Caroline,
    ich habe deinen Blog über eine Gruppe auf Facebook gefunden und bin begeistert. Ich mag deine Ideen eigene Kleidung zu pimpen. Ich selbst bin sehr ungeduldig mit der Nähmaschine, aber schaue mir die Werke anderer gerne an. Ich bin auf deine hoffentlich vielen Beiträge in Zukunft gespannt 🙂

    Und zum Thema:
    Ich glaube man findet seine Nische ganz von selbst, wenn man sich darauf konzentriert das zu tun, was man gerne macht. Viele machen den Fehler und gehen nach den (Internet-)Trends. Anfänglich kann das klappen, doch wenn man irgendwann nicht mehr so viel Zeit hat, dann hängt man hinterher. Und früher oder später wird das passieren. Am besten ist es tatsächlich, wie du auch sehr schön beschrieben hast, Einfach über die eigenen Bedürfnisse und Hobbys zu bloggen. Das wirkt echt und man behält die Lust daran.
    Ich sehe es an meinem eigenen Blog. Ich blogge über meine Kunst. Ich bekomme kaum Kommentare, über die letzten 4 Jahre konnte ich gerade einmal 60 Follower sammeln und Kooperationen kommen (mangels ähnlicher Blogs) auch selten zustande… Aber es macht Spaß und das sollte doch das Wichtigste an der Sache sein.

    Liebe Grüße > sara

    • Caroline sagt:

      Liebe Sara,
      vielen Dank für deinen Kommentar, das freut mich total!
      Oh ja, das mit der Ungeduld an der Nähmaschine kenne ich nur zu gut, deshalb mache ich mittlerweile einfachere Dinge wie Kleider aufzupimpen 🙂
      Ich geb dir vollkommen recht! Man sollte wirklich auf gar keinen Fall nach den Internet-Trends gehen und für sich selber wissen, was man am liebsten macht. Und ja, der Spaß an der Sache ist das Wichtigste, ich sehe meinen Blog zB. als kreatives Outlet und könnte auch irgendwie gar nicht mehr ohne leben… 🙂
      Liebe Grüße!
      Caro

  • Frank Lin sagt:

    Alsoooo,
    ich habe zu einer Zeit angefangen zu bloggen, in der es für jeden Blogger nichts anderes war als eben ein schönes aber durchaus sehr persönliches Hobby.
    So langsam vermisse ich diese Zeit irgendwie weil da eben Seitenaufrufe, Unique Visitors und Follower absolut keine Rolle gespielt haben.
    Menschen haben kommentiert weil sie eine Meinung los werden wollten und nicht, um einen Backlink zu setzen.
    Ich kann deine Situation aber absolut nachempfinden, denn mir ging es vor einiger Zeit nicht anders. Ich habe mich auch hingesetzt und zu mir gesagt „Frank, du musst dich ganz klar definieren“ aber irgendwie konnte ich das nicht. Ich denke, wir sind doch alle so facettenreich und sollten unser ganzes Herzblut in so einen Blog stecken. Ein guter Blog zeichnet sich für mich durch eine sichtbare Persönlichkeit aus und da finde ich, kann man ruhig ein paar mehr Seiten zeigen 🙂

    Du hast das aber durchaus wunderbar hingekriegt!

    Liebe Grüße,
    Frank

    • Caroline sagt:

      Lieber Frank,
      Vielen, vielen Dank für deinen Kommentar!
      Ja, ich weiß genau, was du meinst! Ich erinnere mich noch an meinen ersten Blogspot-Blog, hatte echt keine Ahnung von Pageviews, geschweige denn von SEO oder Social Media… Mittlerweile versuche ich aber auch, mich von den ganzen Zahlen nicht verrückt machen zu lassen- denn was zählt, ist eine tolle Community. Ich freue mich über einen so netten Kommentar (wie zB von dir 🙂 ) tausendmal mehr als über 10 „Wow so cool!“ Kommentare.
      Aber hey, ich finde, du hast deinen Blog richtig gut definiert. Deine Bildsprache ist konsistent und gefällt mir super!
      Liebe Grüße!
      Caro

  • Pingback: Der rote Faden
  • Nicole sagt:

    Hey Caroline,
    ich bin grad ganz zufällig über deinen Blogartikel gestolpert. Du hast wunderbar beschrieben, wie man a) seine Nische findet und b) trotzdem alles reinpackt das einem Spaß macht und mit dem Satz „dann mach ich meine Kleider selber“ hast du mich grad zu einer neuen Blogleserin gemacht.

    Nochmal zurück zur Nische. Du hast erwas erkannt, was vielen beim Finden einer Nische wohl Kopfzerbrechen macht: man will ja auf nichts verzichten. Du zeigst wie es geht, dass eine spitzere Platzierung kein Verzicht bedeutet, sondern einfach ein „Dach“ zu finden, unter dem man mehr Freude und mehr Erfolg hat. Über die Themen Positionierung, Markenaufbau und sichtbar werden geht es in meinem Blog. Also Hut ab. Sehr schöner Artikel 🙂

    • Caroline sagt:

      Liebe Nicole,
      vielen, vielen Dank für deinen lieben Kommentar! 🙂
      Ja, das mit dem alles unter ein „Dach“ zu packen hat mir anfangs enormes Kopfzerbrechen bereitet… ich hatte sogar Angst, durch meine Nische (DIY ist ja trotzdem noch sehr breit) Leser zu verlieren… alles Quatsch 😉
      Da muss ich gleich bei dir vorbeischauen, denn Themen wie Markenaufbau finde ich ultra spannend!
      Wünsch dir einen guten Start in die Woche!
      Liebe Grüße aus Berlin
      Caro

  • Dasha sagt:

    Liebe Caroline,
    Du sprichst mir aus den Herzen. Ich denke schon oft über eine Nische nach,jedoch kann ich mich immer noch nicht entscheiden. Ich mache gerne Outfitposts und schreibe viel Psychologisches Zeug(wie man zB glücklich wird und ähnliches)aber sich auf eins zu beschränken fällt mir wirklich schwer. Denn letztendlich kann man ja mit Gedanken und Tipps kein Geld verdienen und zahlreiche Kooperationen mitmachen:(

    • Caroline sagt:

      Liebe Dasha,
      Dankeschön für deinen lieben Kommentar!
      Ich habe gerade bei dir vorbeigeschaut und finde deine Artikel zum Thema Psychologie super interessant! Ich würde überhaupt nicht sagen, dass man damit kein Geld verdienen kann (ich meine, eigentlich geht es beim Bloggen in erster Linie ja auch um den Spaß aber es ist sicherlich toll, diesen zu monetisieren und später davon leben zu können 🙂 ). Coaching ist in den USA zB. momentan sehr trendy (so etwas gibt es hier in DE noch nicht viel) und man könnte damit später zB. Ebooks verkaufen… Ich würde beim Monetisieren nicht immer Richtung Kooperationen mit Marken denken (den Fehler habe ich nämlich Anfangs gemacht). Die Kombination aus Mode-Coaching finde ich auch sehr spannend!
      Liebe Grüße & eine schöne Woche,
      Caro

  • Jacy sagt:

    Ich finde man sollte das machen, was man am liebsten macht- das macht man ja meistens doch am besten 🙂 Ich habe meinen Fashionblog ja auch erst super spät begonnen, und nein berühmt wird er sicherlich nicht! Aber es bereitet mir Freude und das zählt… und wenn der ein oder andere sich auf meinem Blog verliert, freu ich mich natürlich auch sehr hihi
    ♡ Jacy
    http://www.kunstseiden.de

    • Caroline sagt:

      Liebe Jacy,
      vielen Dank für deinen Kommentar! 🙂
      Ich gebe dir vollkommen recht- man sollte auf jeden Fall das machen, was einem am meisten Spaß macht! Und wenn das bei dir Mode ist, finde ich das total gut! Ich glaube ehrlich gesagt, dass Berühmtheit auch beim Modebloggen überhaupt nicht wichtig ist, sondern viel mehr eine treue und engagierte Community zählt. Deshalb verstehe ich zB. den Hype um Tausende Instagram Follower auch nicht 😉
      Liebe Grüße & einen guten Start in die Woche,
      Caro

  • thi sagt:

    danke für die tipps! 🙂

  • Marusa sagt:

    Liebe Caroline, jaaa ich würde mich sehr freuen über diese Themen bei dir zu lesen! Ich habe mich in diesen Post gefunden, ich weiss ich schreibe über zu viele Themen, aber nur deswegen weil ich noch nicht wisse, was mir passt. Ich sehe auch bei mir, dass ich nicht viele Leser habe. Leider. Ich möchte so gern was Gröseres machen aber fürchte, dass ich es nie schafen werde … Ich habe versprochen weiter zu machen und ende dieses Jahres auch mein Blog ein Makeover zu machen. Vielen Dank für tolle Tipps! Love, Marusa
    P.S. Wünsche dir alles Gute mit deinem Blog, dein Blog inspiriert mich und ich lerne auch von dir!

    • Caroline sagt:

      Liebe Marusa,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar!
      Als ich anfangs über zu viel verschiedenes geschrieben habe (und meine Blog-Statistiken dementsprechend niedrig waren) habe ich mir die Frage gestellt, was mich am meisten interessiert, was meine potentiellen Leser interessieren könnte und worüber es noch nicht zu viele Blogs gibt. Ich glaube, das ist wirklich das wichtigste.
      Ein Blog-Makeover habe ich auch Anfang des Jahres gemacht und es hat Wunder gewirkt! 🙂
      Liebe Grüße aus Berlin,
      Caro

  • Sabine sagt:

    Den Tipp „the queen of my niche“ zu sein, hat mir vor ein paar Jahren ein bekannter Techblogger gegeben. Ich habe dann noch etwas gebraucht, bis ich meinen bis dato allgemein gehaltenen Foodblog tatsächlich spezialisiert habe (hat ein bisserl gedauert, bis ich wusste, welche Nische ich besetzen möchte). Seit der Umsetzung bin ich aber sehr glücklich. Denn tatsächlich ist es so, dass man sich bei den vielen, vielen Blogs heutzutage spezialisieren muss, wenn man eine gewisse Anzahl an Lesern erreichen möchte.
    Genauso gehört es heute dazu, sich ein Konzept zu überlegen, ggf. eine Persona anzulegen, wie es bspw. Zeitschriften und Unternehmen ja auch machen.
    Spannendes Thema also und sehr guter Artikel dazu. 🙂 Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Nische!

    • Caroline sagt:

      Liebe Sabine,
      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Wow, nachdem ich deinen Blog gerade besucht habe, finde ich Nischenblogs noch faszinierender! Gegen deine Pasta-Nische ist ja meine relativ weit gefasste DIY Nische noch gar nichts- ich finde dein Konzept toll!
      Ja, das mit den Personas habe ich auch schon gemacht, hab mir dazu ein geheimes Pinterest Board entworfen, hat mir echt total geholfen die Personas mal als Collage vor Augen zu haben.
      Wünsch dir einen schönen Sonntagabend,
      Caro 🙂

  • Hallo liebe Caroline,
    ich bin eben über Instagram auf deinen Blog gestolpert und habe mich sofort in das Design verliebt. Deine Bilder sind toll, und gerade über das Bloggen lese ich im Moment gerne. Ich habe meinen Blog vor einem Jahr gestartet, als Hobby, und weil ich meine ganzen Ideen irgendwo zeigen wollte. Ich liebe es, kreativ zu sein und würde meinen Blog deshalb auch als DIY-Blog bezeichnen. Ob man mich jetzt genau irgendwo einordnen kann, weiß ich nicht. Es ist ein kleiner, unprofessioneller Blog, in den ich aber so ziemlich alles reinstecke, was ich habe. Ich habe z.B. über das Bloggen das Interesse an Fotografie gefunden und zeige die unterschiedlichsten Dinge darauf. Und gerade am Anfang frustriert es einen, das man nur einer unter vielen ist….
    Dein Artikel dazu ist toll, ich fände es cool, mehr davon zu lesen!
    Ganz liebe Grüße
    Sandra von LieblingsLife

    • Caroline sagt:

      Liebe Sandra,
      vielen, vielen Dank für deinen lieben Kommentar!
      Oh ja, durchs Bloggen bin ich auch aufs Fotografieren gestoßen, was super viel Spaß macht!
      Ich glaube, am meisten gefällt mir der Reiz, seinen eigenen Blog durch Blogging Tipps, Fotografie, Webdesign und Social Media ständig zu verbessern… und natürlich eine kleine Community aufzubauen, die genauso von dem Thema des Blogs begeistert ist wie man selbst (deshalb finde ich Nischen Blogging auch so wichtig). 🙂
      Ich hab gerade bei dir vorbeigeschaut, würde deinen Blog auch unter DIY einordnen. Besonders gut gefallen mir übrigens deine Ideen mit Papier!
      Wünsch dir einen entspannten Sonntagabend,
      Caro

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