Wie Du einen Redaktionsplan für deinen Blog erstellst + Beispiel

Im heutigen Blog Tipps Post geht es wieder etwas technischer zu: Ich zeige euch, wie ihr einen Redaktionsplan für euren Blog erstellt. Außerdem erkläre ich euch, warum ein Redaktionsplan das A und O bei der Blog-Planung ist.

Wisst ihr was? Ich werde oft gefragt, was ich denn so neben dem Bloggen eigentlich mache. Meine Antwort: Ich studiere BWL… und: Ich arbeite noch nebenbei in einer PR Agentur hier in Berlin. Sätze wie „Wie machst du das alles nebeneinander?“ oder „Wow, das könnte ich nicht“ bekomme ich dann sehr häufig zu hören. Okay, ich gebe es an dieser Stelle offen zu: Meine 3 Aktivitäten unter einen Hut zu bekommen erfordert schon sehr viel Selbstdisziplin. Aber es ist mit der richtigen Planung nicht unmöglich!

Zu wenig Zeit für den Blog

Folgende Situation kennt ihr bestimmt sehr gut: Ihr habt eine stressige Woche und der Blog kommt viel zu kurz… Ihr habt keinen Überblick mehr, was wann gepostet werden sollte und wann der nächste Blogpost fällig ist, bzw. vorbereitet werden muss. Im schlimmsten Fall lasst ihr den Blog schleifen und postet vor lauter Stress zwei Wochen gar nichts.

An dieser Stelle: Ich habe in meinen Blog Tipps Post schon oft geschrieben, dass Regelmäßigkeit bei allem, was ihr blogtechnisch macht (Social Media, Blogposts…) das A und O ist. Keiner möchte einen Blog lesen, der nicht regelmäßig upgedated wird und im schlimmsten Fall verliert ihr mit einem solchen Verhalten eure Leser.

Meine Lösung: Planen, planen, planen! Mit der richtigen Planung und vorausschauendem Denken meistert ihr den Blog sogar in einer Prüfungsphase. Ihr habt nämlich dann schon im Voraus sämtliches rund um den Blog geplant — sei es Social Media oder die Blogposts an sich. Ich befinde mich zB. momentan auch in einer Prüfungsphase, habe noch meinen Nebenjob und siehe da: Mein Blog wird trotzdem regelmäßig upgedated! Ich habe mich nämlich schon vor 3 Monaten auf die derzeitige Prüfungsphase vorbereitet.

3 Gründe für einen Redaktionsplan

Wenn ihr noch keinen Redaktionsplan besitzt, dann legt euch schleunigst einen zu! Ein Redaktionsplan hat meiner Meinung nach 3 große Vorteile:

  1. Ihr könnt genau planen, was wann gepostet wird und verliert den Überblick nicht.
  2. Mit einem Redaktionsplan lassen sich Social Media Promotions oder Post-Serien (zB. meine Blog Tipps Serie) über einen längeren Zeitraum besser planen.
  3. Der Redaktionsplan kann die gesamte Qualität eures Blogs steigern. Kurzes Beispiel aus eigener Erfahrung: Ich plane alle DIYs über den Redaktionsplan mit einem Vorlauf von 2-4 Wochen. Falls dann doch mal ein DIY misslingt, habe ich immer noch genug Zeit, es zu verbessern, als gezwungenermaßen „irgendwas“ zu posten um den Blog zu füllen.

Einen Redaktionsplan erstellen

In einem Redaktionsplan vermerkt ihr wie in einem Kalender, was wann gepostet wird. Ich benutze dazu eine Tabelle bei Google Docs. Das hat den Vorteil, dass ich auch von fremden Computern auf meinen Redaktionsplan zugreifen kann und dadurch von überall aus arbeiten kann. Ihr könnt aber beispielsweise auch einen separaten Planer (aus Papier :)) verwenden oder alles in einem Kalender eintragen. Der Redaktionsplan soll euch dabei helfen, beim Bloggen nicht den Überblick zu verlieren und alles schon im Voraus zu planen. Das erspart euch nämlich in stressigen Phasen den Stress, noch schnell einen Blogpost zu zaubern (siehe 3. Punkt „Qualität“).

Mittlerweile besteht mein Redaktionsplan übrigens nicht nur aus den reinen Blogpost, ich plane auch meine Social Media Aktivität (Instagram, Facebook und Pinterest) und mache mir eine To-Do Liste für jeden Tag. Das sieht dann zB. für einen Tag so aus:

Blogposts: DIY Post XY

To Do: Materialien ABC einkaufen, DIY Post YZ vorbereiten

Facebook: DIY Post XY posten (+ in passenden Facebook Gruppen promoten)

Pinterest: DIY Post XY pinnen (+auf passende Gruppenboards)

Instagram: Flatlay XY posten

So sah mein Redaktionsplan übrigens für letzten Monat aus. Weiter rechts wären dann noch Spalten mit den anderen Social Media Kanälen gekommen:

Bildschirmfoto 2016-07-30 um 20.10.06

Den Redaktionsplan für meine Blogposts schreibe ich übrigens immer zwei Monate im Voraus (momentan mache ich mir also schon Gedanken zu den Oktober DIYs) und die Social Media Planung mache ich immer am Ende eines jeden Monats für den nächsten Monat. Natürlich blogge ich nicht total starr nach Redaktionsplan (JA, ich poste auch mal spontan 😀 ) aber mir hilft es einfach unglaublich, wenn das Grundgerüst steht.

Redaktionsplan fuer Blog erstellen

Bloggt ihr eigentlich nach Redaktionsplan? Wenn ja, wie sieht euer Redaktionsplan aus? Bin gespannt auf euer Feedback!

Love,

Caro2

8 Comments

  • Friede sagt:

    Hey Caro,
    danke für den Post. Ich blogge bisher völlig planlos, möchte das aber gern ändern. Du gibst dafür ein paar wertvolle Anregungen. 🙂

    Alles liebe,
    Friede

  • Zaxumo sagt:

    Hallo! 🙂

    Ich plane mit meinem normalen Kalender. Leider hat mich das in den letzten Wochen nicht davon abgehalten den Blog doch etwas schleifen zu lassen. Eine eigene Tabelle hatte ich auch eine Zeit lang, doch bei mir hat sich der Terminplaner aus Papier einfach mehr bewehrt. 🙂

    Liebe Grüße ♥

  • Ariane sagt:

    Werde ich mal ausprobieren

  • Rabea sagt:

    Hi Caro,

    vielen Dank für diesen Input! Ich habe teilweise auch nach Redaktionsplan gebloggt und es dann wieder aufgegeben. Aber ich glaube dein Post regt mich zum nachdenken an und ich will dem Redaktionsplan noch mal eine Chance geben!

    Danke für die Inspiration!

    Liebe Grüße
    Rabea

  • Michael sagt:

    Wow, vielen Dank für diesen hilfteichen und interessanten Artikel! 🙂

    Einen Redaktionskalender werden wir gleich in die Tat umsetzen. Zur Zeit herrscht bei unseren (Post-)Ideen ein totales Chaos 😀

    Lg aus Salzburg.

  • Vita sagt:

    Ich habe auch einen Redaktionsplan und aktuell theoretisch Beiträge bis zum Ende des Jahres. Aber häufig kommen dann doch andere Posts dazu und einige werden dadurch verschoben. Mein Plan ist aber (noch) in einem echten Kalender festgehalten, aber vllt ändere ich das fürs nächste Jahr mal 🙂 Normalerweise schreibe ich einfach gerne auf Papier und Sticky Notes, sodass ich alles nach Lust und Laune verschieben kann, aber digital ist es sicher auch nicht verkehrt!

  • Mrs. Bella sagt:

    Nein, bis jetzt nicht, aber ich werde mir überlegen, einen anzulegen. Am besten einen aus Papier, den habe ich dann überall dabei. Vielleicht nicht ganz so gut organisiert, wie du, aber mit Planung der Blogpost,….
    Hab noch einen schönen Tag.
    Lg.
    http://www.lifefeminin.blogspot.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Ich beantworte eure Kommentare innerhalb einiger Tage, ihr bekommt die Antwort direkt per Mail. Checkt dazu auch euren Spam Ordner! :)